Redliche Antworten auf brave Fragen (Zu einem Kommentar von Joaoflux)

Was hat ein bedingungsloses Grundeinkommen mit dem Wachstumsdiktat unseres Wirtschaftssystems zu tun? weiterlesen

Eine Erde und eine Atmosphäre

Keiner hier hat je bestritten, dass sich “das Grundeinkommen nur unter den Bedingungen des vorhandenen Geldsystems einführen” lässt. Im Gegenteil. Dieses System wird funktionell auch noch das gleiche bleiben, wenn es zur Einführung des Grundeinkommens schließlich gekommen ist. Das ist ja gerade der Witz! Was mit dem Grundeinkommen verändert wird, ist lediglich die UMWELT (die Rahmenbedingungen) dieses Systems! Und auf die veränderten Umweltbedingungen muss dieses System dann eben reagieren. Und daraus ergeben sich die Antworten auf die gestellten Fragen nach den ÖKONOMISCHEN Folgen eines Grundeinkommens: Dann muss z. B. bislang “unterbezahlte” Arbeit schließlich doch angemessen bezahlt werden, damit sie getan wird. weiterlesen

Alte Welt ade!

Im Gegenteil! Ich habe bereits eigens betont, dass ich die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens nicht für die (Wieder-) Einführung des Paradieses halte. Aber ich finde, es ist wieder mal an der Zeit, dass die Menschheit einen Sprung macht, um dann frucht- und nutzbaren Problemen gegenüberzustehen, statt sich das Leben selber schwer zu machen. Eine Welt mit Grundeinkommen wird Probleme machen, die wir uns heute nicht träumen lassen (so ist es immer vor bzw. nach Paradigmenwechseln), aber so gut wie kein einziges von den Problemen, die Kritiker heute so selbstbewusst befürchten. – Was soll’s… Die Menschen haben sich seit Generationen daran gewöhnt, das Vorhandensein von Eigentum zu akzeptieren, und gleichzeitig Abgaben zu machen und Steuern zu zahlen. Und nun werden sie sich auch daran gewöhnen, Geld zu bekommen, ohne so genau zu wissen, wofür. weiterlesen

Was im Basislager lagert

Nein. Ich halte es durchaus für eine sinnvolle Formulierung, wenn man sagt, dass ein “Bedingungsloses Grundeinkommen” Geld in der Gesellschaft “überflüssiger” macht! – Wenn es zum Beispiel dazu führt, dass Menschen in größerer persönlicher Unabhängigkeit untereinander Netzwerke aufbauen, innerhalb derer Geld keine wesentliche Rolle spielt. Beliebte Beispiele für nicht in erster Linie kommerzielle Leistungen von Menschen an Menschen sind heute Linux und die Wikipedia. weiterlesen

Geld ist nicht alles

Eines vorweg, um der Verstrickung in weitere Missverständnisse entgegenzuwirken: Unter “Arbeit” wollte ich beim letzten mal verstanden wissen, was im Prinzip alle darunter verstehen: Eine Tätigkeit, mit der man Geld verdient. In diesem Sinne ist auch der Banker einer, der “zur Arbeit geht”. Oder wahrscheinlich eher “…fährt” (wahrscheinlich mit einem guten Wagen). Dass man in Wahrheit darüber streiten kann (und endlich auch sollte!), was “Arbeit” eigentlich ist, setze ich voraus. Um die Wahrheit geht es. Nicht um irgendeine zufällige Ordnung. weiterlesen